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DawnhillCity
Drama - Deutschland, Finnland 1999, ca. 103 Minuten, FSK: ab 12
Regie und Drehbuch: Hannu Salonen mit Franka Potente, Michaela Rosen, Andreas Bruckner, Teemu Aromaa, Sebastian Rudolph,
Hannu Salonen, der an der Berliner Filmhochschule studierte, zeigt in seinem ersten Film ein Mosaik aus vielen Geschichten, in denen Berlin im Mittelpunkt steht.Berlin: Eine Stadt der Gegensätze, des Umbruchs, des Aufbruchs. DOWNHILL CITY ist die Geschichte von sechs Menschen, die in diesem Berlin leben. Auch sie befinden sich im Umbruch und sind gerade dabei, ihr Leben radikal zu verändern. Hier kreuzen und verlieren sich die Wege von sechs Personen, die auf der Suche nach Identität und Erfüllung sind. Die Fastfood-Verkäuferin Peggy hat eine eher frustrierte Beziehung zu Hans, der nur sein Kickboxen im Kopf hat. Der finnische Musiker Artsi hofft in Berlin auf seinen Durchbruch. Sascha weiß nach seiner Knast-Entlassung nicht mal, wo er unterkommen soll. Fabian ein ambitionierte Schriftsteller arbeitet als Pizzafahrer.Dabei trifft er Doris, die ihrem Ehe-Alltag entflohen ist und ziellos umherstreift.
Athmosphärisch und relaxed kommt der “22 Pistepirkko” Soundtrack zu DOWNHILL CITY daher. Mit “Fabian’s Theme”, “Sascha’s Theme” oder ”Doris Drives Away” ist tatsächlich Filmmusik zu hören und nicht, wie bei anderen Bands üblich, wo nur ein oder zwei Songs geschrieben wurden, die dann beim Abspann gespielt werden. DOWNHILL CITY unterstützt den Film mit verträumten Klängen aus dem Synthie und einer verschlafenen bluesigen Westerngitarre. Der Titeltrack “Downhill City”, bestehend nur aus einer bis zum Anschlag verzerrten Gitarre die fast einschläft und der Stimme des Frontmann’s. Ein Album, dem man die Arbeit anhört, die dahinter stecken muss. (Peter Schäfer)
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